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Fühl ich zu sehr?
Genau diese Frage stelle ich mir selbst. Und ich weiß, ich bin damit nicht allein.

Anfang 20 sein heißt für mich oft: zu viel fühlen, zu viel denken, mich manchmal selbst kaum aushalten. Genau daraus mache ich Musik.
Nichts geschönt, nichts glattgebügelt, ich will, dass es trifft.
Meine EP „fühl ich zu sehr?“ ist wie ’n offenes Tagebuch.

Jede Zeile kommt direkt von mir, ungefiltert. In Zwanzig stolpere ich durchs Erwachsenwerden. In dassdumichnichtmehrwillst und zumindest red ich mir das ein nehme ich Herzschmerz und Zweifel auseinander, so ehrlich, dass es weh tun kann.
Und dann gibt’s diese kleinen Momente in worum es hier geht, die mich festhalten, wenn alles zu viel wird. Mit Vielzulanggewartet ziehe ich die Reißleine. Ich entscheide mich fürs Leben, trotz allem.

Warum ich auf die Bühne gehe? Weil ich nicht einfach Songs spiele. Ich mache Gefühle greifbar. Ich zeige, dass Sensibilität keine Schwäche ist, sondern Mut. Und weil mein Sound genau da landet, wo sich viele selbst wiederfinden, roh, nah und echt.